Brücke der Freundschaft e. V.

 Das Jahr 2022 in Wort und Bild

Hier können Sie sich über unsere laufenden Aktivitäten in 2022 informieren. Gern veröffentlichen wir Berichte oder Fotos von unseren Veranstaltungen. Beiträge oder Fotos bitte per Mail an

IlonaSchmidt@communityptpiberlin.de oder

PeterBuechler@communityptpiberlin.de.

Eine redaktionelle Bearbeitung behalten wir uns vor.

  

April

29.04.

 

 

 

 

 

 

Mit dem Scharfrichter durch Fürstenwalde - 14 Mitglieder unternahmen bei herrlichem Frühlingswetter einen Tagesausflug in die Domstadt Fürstenwalde an der Spree. Auf einer außergewöhnlichen Führung durch die Stadt erfuhren sie viel Interessantes über die Gerichtsbarkeit vergangener Jahrhunderte. Das schmackhafte Mittagessen im "Zunfthaus 383" mundete allen, besonderen Spaß gab es mit dem Speisenaufzug, der die Getränke vom Ausschank in den 3. Stock transportierte. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit für individuelle Erkundungen. Gut gelaunt ging es gegen Abend mit dem RE 1 zurück nach Berlin. Mehr ...

 

27.04.

 

 

 

Besuch aus der Schweiz - Es war eine willkommene Überraschung, als Patricia aus Basel ihren Besuch ankündigte. Ilona und Hannelore verbrachten einen Nachmittag mit ihr auf der Museumsinsel, zeigten ihr das neue Humboldt Forum und unternahmen einen Spaziergang am Spreeufer, wo die gemeinsame Zeit in der "Ständigen Vertretung" bei einem Bierchen ausklang.

19.04.

 

 

 

 

 

 

Die Kunst der Gesellschaft. 1900-1945. - Schwerpunkt der privaten Führung durch die Neue Nationalgalerie war das Kunstschaffen des ersten Drittels des 20. Jh. in Berlin, wobei sich der Bogen von den Bildern Ernst Ludwig Kirchners vom Potsdamer Platz über Hannah Höch und ihre zeitkritischen Collagen bis zu den aufwühlenden Bildern von Otto Dix und George Grosz spannte. Eine gute Ergänzung zum Stadtspaziergang über das Leben und Wirken von Mascha Kaléko im Berlin der Zwanziger Jahre! 11 Mitglieder nahmen an der Führung teil. Bei angeregten Gesprächen klang der Nachmittag im Paulaner Wirtshaus am Potsdamer Platz aus.

05.04.








Auf den Spuren von Mascha Kaléko - Gemeinsam mit der Schauspielerin und Stadtbilderklärerin Nicola Kothlow begaben sich 13 Mitglieder und 1 Gast auf eine Zeitreise in die Zwanziger Jahre durch die City West. Der Spaziergang begann am Delphi Filmpalast, führte nach einem kurzen Abstecher in die Fasanenstraße durch die Kantstraße vorbei am Schwarzen Café und an der Paris Bar über den Savignyplatz bis hin zur Bleibtreustraße, wo Mascha Kaléko vor ihrer Emigration nach Amerika lebte. Viele Geschichten wusste Frau Kothlow zu erzählen. Immer wieder schlüpfte sie in die Rolle der Protagonistin und sparte auch nicht mit literarischen Kostproben. So nahm es nicht Wunder, dass sich die illustre Truppe im Anschluss noch im Café Bleibtreu einfand, um dort den Nachmittag mit angeregten Diskussionen ausklingen zu lassen. Mehr dazu in der Review!

März

25.03.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Führung im Futurium - Einen wissenschaftlichen Blick in die Zukunft wagten 18 Mitglieder und 1 Gast während einer interessanten Führung im Haus der Zukünfte. Dabei wurden verschiedene Zukunftsentwürfe vorgestellt und der Zusammenhang zwischen Mensch, Natur und Technik aus verschiedenen Perspektiven erörtert, ohne fertige Lösungen zu präsentieren. Das Futurium befindet sich zwischen Reichstag und Hauptbahnhof, direkt an der Spree. Es entstand nach einem Entwurf der Berliner Architekten Richter und Musikowski und bietet auf drei Etagen rund 3.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. In den Ausstellungen wird der Beitrag von Wissenschaft, Forschung und Technologie für die Gestaltung der Zukunft aufgezeigt. Das Projekt entstand als Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, welches sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Maßgeblich beteiligt an der Realisierung waren die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer Gesellschaft. Die Teilnehmenden waren jedenfalls begeistert - sowohl vom Bau als auch von der engagierten Führung. Beim anschließenden geselligen Beisammensein in einer nahegelegenen Osteria wurde lebhaft über die Eindrücke während des Ausstellungsbesuches diskutiert.

12.03.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Führung im Keramik-Museum Berlin - 14 Mitglieder trafen sich am Nachmittag zu einem Besuch des Keramik-Museums in der Schustehrusstraße 13-15, dem ältesten Bürgerhaus Charlottenburgs. Im idyllischen Garten erzählte der Vorsitzende des Fördervereins KhB e. V., Herr Theis, zunächst viel Interessantes über die Geschichte des Museums, der Sammlung (inzwischen auf über 8000 Objekte angewachsen) und des vorgenannten Bürgerhauses. Danach wurde in drei Ausstellungssälen eine faszienierende Keramikwelt - Fayence, Majolika, Steingut, Steinzeug und Porzellan bewundert. Herr Theis, der auch die angrenzende Galerie betreibt, erläuterte fachkundig Merkmale und Unterschiede der verschiedenen Keramiken und informierte über Leben und Werk der derzeit ausstellenden Künstler. Der Nachmittag klang aus mit einem gemütlichen Beisammensein in der Traditionsgaststätte "Wilhelm Hoeck 1892" in der Wilmersdorfer Straße. Ein gelungener Nachmittag. Unser Dank gilt Dagmar S. für Idee und Organisation. Mehr dazu in der Review und im Fotalbum!

 

11./12.03. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Flucht aus der Region Kiew nach Interlaken (Schweiz) - Ein weiterer Hilferuf erreichte den Verein am Donnerstag. Ein älteres Ehepaar (79 und 83 Jahre alt) befand sich auf dem Weg zur Tochter in die Schweiz. Der Weg führte erneut über Katowice und Berlin. Nach einem beschwerlichen Weg bis Katowice, auf dem der Kontakt mehrmals abbrach, wurde das Paar dort von Janusz in Empfang genommen und konnte eine Nacht in einem Hotel verbringen. Janusz hatte in der Zwischenzeit eine Kleinbus organisiert, mit dem die Flüchtenden am Freitag nach Deutschland weiterfahren konnten. Ankunft war nachmittags bei Karin und Christian L., wo sie für eine Nacht unterkamen. Karin hatte sich zwischenzeitlich um die Weiterfahrt nach Interlaken gekümmert und für den Vormittagszug am Samstag Platzkarten organisiert. Nach einer Nacht der Ruhe in Berlin fuhren die beiden dann am Samstag um 10:18 Uhr vom Berliner Ostbahnhof direkt nach Interlaken, wo sie am Abend glücklich bei ihrer Tochter Olga und deren Schweizer Ehemann Daniel ankamen. Insgesamt dauerte die Flucht mehrere Tage. Um so schöner, dass diese Geschichte auch dank des Netzwerkes von PtPI ein gutes Ende nahm. Natürlich wünschen wir unseren ukrainischen Freunden und allen Ukrainern, dass dieser Krieg beendet wird und alle, die sich auf der Flucht befinden, bald wieder in ihre Heimat zurückkehren können. 

04./05.03.


 

 

 

 

 

Hilfe für Mitglieder aus der Ukraine - Die Nachricht erreichte den Verein aus Katowice. Ein Mitglied von PtPI aus Kiew befand sich mit drei weiteren Frauen und drei Kindern auf der Flucht. Im polnischen Katowice erhielten sie für die Weiterfahrt nach Berlin Hilfe durch das polnische Mitglied Janusz. Hier in Berlin wurde die Gruppe von Verena D., Hannelore B. und Hans-Dieter R. in Empfang genommen. Ein Hotelaufenthalt war bereits organisiert, so dass die Flüchtenden vor ihrer Weiterfahrt nach Frankfurt a. Main am Samstagnachmittag für eine Nacht verschnaufen konnten. Wir wünschen Hanna und ihren Angehörigen alles alles Gute, vor allem aber, dass sie bald in ihre Heimat zurückkehren können und dieser menschenverachtende Krieg ein Ende hat. Mehr dazu in der Review!

 

Februar

22.02.

 

 

 

Ordentliche Mitgliederversammlung - An der Mitgliederversammlung nahmen 43% aller Mitglieder teil, 13% nahmen ihr Stimm- und Wahlrecht durch Vergabe einer Vollmacht wahr. Die bisherigen Vorstände wurde durch Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Der vorgeschlagene Haushaltsplan wurde einstimmig angenommen. In einer lebhaften Diskussion wurden viele Ideen für ein abwechslungsreiches Vereinsleben ausgetauscht.

18.02. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurt Mühlenhaupt Museum in Kreuzberg - Die Kaffeetafel war gedeckt, als die 15 Teilnehmer am Nachmittag in der Fidicinstraße eintrafen. Das Museum befindet sich in einem alten Gewerbehof, den Mühlenhaupt 1989 erwarb. Seine Frau Hannelore begrüßte die kleine Gruppe herzlich und erzählte zunächst sehr kurzweilig einige Episoden aus dem Leben des Kreuzberger Milieumalers der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Tode im Jahre 2006 hatte sie das Künstlerdomizil in Bergsdorf aufgegeben und war zurück nach Kreuzberg gekommen. Das Museum ist eine Mischung aus Galerie und Verkaufsausstellung, denn man kann hier auch Werke des Künstlers, insbesondere handsignierte Druckgrafiken, erwerben. Stilistisch ist seine Kunst zwischen Naiver Malerei und Expressionismus anzusiedeln. Als Milieumaler ist er durchaus mit Heinrich Zille (dem Berliner Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts) und Otto Nagel vergleichbar. Der Kunstnachmittag endete kulinarisch im Restaurant Matzbach an der Marheinekehalle im Bergmannkiez. Ein Dank gilt Hannelore B. für Idee und Organisation.

Januar

 17.01.  

 

 

 

 

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne - Führung durch die Ausstellung in der Berlinischen Galerie. 10 Mitglieder durften an der Führung unter strengen Corona-Auflagen teilnehmen. Belohnt wurden sie mit einer ausgesprochenen interessanten 90-minütigen Führung. Der Ausstellungserklärer verstand es hervorragend, den Teilnehmern die Bedeutung dieses Schweizer Künstlers für die Entwicklung der Berliner Moderne nahe zu bringen. Nach dem Kunstgenuss dann der kulinarische Genuss im Café Dix mit vielen interessanten Gesprächen.